Cara Care ist als verschreibbare Digitale Gesundheitsanwendung zugelassen

Berlin—Dierks+Company hat das in Berlin ansässige Digital Health Startup HiDoc Technologies bei seinem Antrag auf Listung ins DiGA-Verzeichnis erfolgreich begleitet. “Cara Care für Reizdarm” ist damit als verschreibbare Digitale Gesundheitsanwendung zugelassen - Krankenkassen erstatten zukünftig Kosten nach ärztlicher Verschreibung.

Cara Care für Reizdarm, die erste digitale Therapie gegen das Reizdarmsyndrom, entwickelt von der HiDoc Technologies GmbH, ist seit dem 27. Dezember 2021 als Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) zugelassen. Damit kann die App zukünftig Betroffenen mit Reizdarm von Ärztinnen verordnet werden. Alle gesetzlichen Krankenkassen übernehmen dabei nach dem Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) die Kosten ohne Zuzahlung. Betroffene mit Reizdarm erhalten dadurch Zugriff auf eine multimodale digitale Therapie. Das Therapie-Programm beruht auf Ernährungstherapie und bauchgerichteter Psychotherapie, die von den neuen Reizdarm-Leitlinien empfohlen werden. 

Jesaja Brinkmann, Co-Founder von HiDoc: „Dierks+Company hat wesentlich dazu beigetragen, dass wir die Anforderungen für die Listung als DiGA  in einem sehr kurzen Zeitfenster abschließen konnten. Die direkte Betreuung durch Dr. Katrin Helle und ihr Team war eine große Hilfe für uns, sodass wir uns auch während des Verfahrens auf das Tagesgeschäft konzentrieren konnten."

Über Dierks+Company

Die integrierte Beratungsgesellschaft für Healthcare und Life Sciences Dierks+Company geht mit einer Kombination aus juristischer und strategischer Expertise, Projektmanagement- und IT-Kompetenz neue Wege und unterstützt die Entwicklung und Etablierung von Produkten und Services im Gesundheitssektor. Das Team um Prof. Dr. med. Dr. iur. Christian Dierks und Juliana Dierks entwickelt gemeinsam mit den Mandanten innovative Lösungen für komplexe rechtliche und regulatorische Herausforderungen. Der Tätigkeitsschwerpunkt von Dierks+Company liegt in der Beratung von Arzneimittel-, Diagnostika- und Medizinprodukteherstellern sowie Anbietern digitaler Gesundheitsdienstleistungen bei allen Themen rund um Entwicklung, Produkteinführung, Kostenerstattung und Vertrieb.

Über D+C

Seit Mitte Oktober bündelt das Aktionsbündnis Apotheken-Rettung (AvP) die Interessen der von der Insolvenz des Apothekenabrechners AvP betroffenen Apotheken. Über die zahlreichen Gespräche mit den Apothekern und Apothekerinnen, die Handlungen der ersten Wochen und die ersten Ergebnisse berichten Prof. Dr. Dr. Christian Dierks (Dierks+Company) und Prof. Dr. Volker Römermann (Gansel Rechtsanwälte).

  • Das Aktionsbündnis Apotheken-Rettung (AvP) vereint die Kompetenzen der drei renommierten Kanzleien Dierks+Company, Römermann Rechtsanwälte und Gansel Rechtsanwälte zu einem zentralen Interessenvertreter für betroffene Apotheken.
  • Das Aktionsbündnis wird die Interessen vieler betroffener Apotheken bündeln und so eine hohe Schlagkraft zur aktiven Durchsetzung der Ansprüche ermöglichen.
  • Eine Teilnahme am Aktionsbündnis Apotheken-Rettung (AvP) ist für betroffene Apotheken ab sofort und ohne finanzielles Risiko möglich.

Berlin, 20.10.2020

Die drei renommierten Rechtsanwaltskanzleien Dierks+Company, Römermann Rechtsanwälte und Gansel Rechtsanwälte haben heute das Aktionsbündnis Apotheken-Rettung (AvP) ins Leben gerufen, um allen von der AvP-Insolvenz betroffenen Apotheken zu helfen. Ziel ist die schnelle Kompensation des Zahlungsausfalls sowie unkomplizierte Hilfe bei Problemen, die durch den Ausfall der Zahlungen entstanden sind. Betroffene Apothekerinnen und Apotheker können sich ab sofort und ohne finanzielles Risiko unter gansel-rechtsanwaelte.de/avp anmelden.

Seit der Insolvenz des Abrechnungsunternehmens AvP im September fürchten viele Apotheken um ihre Existenz. Deutschlandweit sollen bis zu 3.500 Apotheken als ehemalige AvP-Kunden betroffen sein. Schätzungen gehen davon aus, dass der Dienstleister den Apotheken durchschnittlich etwa 120.000 Euro schuldet, in einigen Fällen sogar mehrere Millionen. Ein vorläufiger Insolvenzverwalter wurde nun bestellt; das Insolvenzverfahren soll im Dezember eröffnet werden.

Prof. Dr. med. Dr. iur. Christian Dierks: „Die betroffenen Apothekerinnen und Apotheker sind unverschuldet in diese Situation geraten. AvP hat mit den Apotheken über die Jahre eine Vielzahl verschiedener Verträge geschlossen. Diese unübersichtliche Struktur mit zahlreichen Varianten können wir aus Sicht des Apotheken- und Sozialversicherungsrechts analysieren, um so eine risikofreie, kompetente und schnelle Vertretung ihrer Interessen zu erreichen.“

Durchsetzung der Ansprüche – ohne finanzielles Risiko

Das Aktionsbündnis Apotheken-Rettung (AvP) ermöglicht allen betroffenen Apotheken die Durchsetzung ihrer Ansprüche ohne finanzielles Risiko. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Wenn vorhanden, trägt eine eintrittspflichtige Rechtsschutzversicherung die Kosten der Rechtsverfolgung. Andernfalls kann ein Prozessfinanzierer das vollständige Kostenrisiko übernehmen. Lediglich im Erfolgsfall muss dann ein Teil des gewonnenen Anspruchs an den Finanzierer abgegeben werden.

Optional bietet das Aktionsbündnis den teilnehmenden Apotheken Beratungen zur Liquiditätssicherung oder anwaltliche Vertretung gegenüber Lieferanten auf Basis individueller Honorarvereinbarungen an. Unabhängig von der Finanzierung erhalten teilnehmende Apotheken stets vollständige Kostentransparenz zu den einzelnen Schritten. Die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht garantiert zudem jeder Apotheke absolute Vertraulichkeit.

Mehr Einfluss für Apotheken im Insolvenzverfahren

Um die Ansprüche der geschädigten Apotheken bestmöglich durchzusetzen, will das Aktionsbündnis eine möglichst starke Position im Insolvenzverfahren aufbauen. Je mehr Kläger dabei vertreten werden, desto größer ist der Einfluss, beispielsweise im Gläubigerausschuss oder in der Gläubigerversammlung. Verhandlungen mit den anderen Akteuren, insbesondere dem Insolvenzverwalter, können so auf Augenhöhe stattfinden und eine wirksame Kontrolle der Vorgänge ermöglichen.

Prof. Dr. Volker Römermann: „Unser Ziel ist es, schnell für so viele Apotheker wie möglich die stärkste Position im Insolvenzverfahren aufzubauen. Je mehr Kläger wir vertreten, desto größer ist unser Einfluss dabei. Wir werden so dafür sorgen, dass das Geld der durch uns vertretenen Apotheker nicht einfach im Insolvenzverfahren verschwindet und stattdessen möglichst viel von den ausstehenden Forderungen einholen.“

Nächste Schritte: sofort handeln und Ansprüche geltend machen

Zur Eröffnung des AvP-Insolvenzverfahrens werden in den nächsten Wochen zuerst die individuellen Ansprüche aller registrierten Apotheken geprüft. Anschließend wird die Geltendmachung dieser Ansprüche gegenüber dem Insolvenzverwalter vorbereitet. Betroffene Apotheken können sich dafür ab sofort und unkompliziert unter www.gansel-rechtsanwaelte.de/avp beim Aktionsbündnis Apotheken-Rettung (AvP) anmelden.

Im dritten Schritt sollen ab Dezember die Interessen der Apotheken im Gläubigerausschuss und in der Gläubigerversammlung vom Aktionsbündnis vertreten werden. Je mehr Apotheken sich bis dahin angeschlossen haben, desto mehr Einfluss wird das Aktionsbündnis zum Vorteil der Mandanten ausüben können.

Pressekontakt:
Ingo Valldorf

Tel.: +49 30 226674-216
E-Mail: valldorf@gansel-rechtsanwaelte.de


Über Dierks+Company

Dierks+Company verbindet mehr als 25 Jahre juristische Expertise im Recht der Gesetzlichen Krankenversicherung, Arzneimittel- und Apothekenrecht mit strategischer Beratung und Projektmanagement. Gemeinsam mit den Kunden werden innovative Lösungen für komplexe rechtliche und regulatorische Herausforderungen entwickelt. Das Team in Berlin ist mit Rechtsanwälten, Strategieberatern und anderen Fachexperten besetzt. Zu den Mandanten zählen auch Arzneimittel- und Medizinproduktehersteller sowie digitale Gesundheitsdienstleister, die in allen Fragen der Produktentwicklung, -einführung, -erstattung und -distribution beraten werden.

www.dierks.company/about

Über Römermann Rechtsanwälte AG

Die Römermann Rechtsanwälte AG ist seit 1962 für ihre ergebnisorientierte und praxisnahe Beratung auf Grundlage einer umfassenden wissenschaftlichen Expertise bekannt. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in den Bereichen Insolvenzrecht und dem Recht der freien Berufe und deckt das gesamte wirtschaftsrechtliche Spektrum ab. Neben der Rechtsberatung arbeitet die Römermann Rechtsanwälte AG in Beratungsfragen eng mit der Unternehmensberatung Römermann Consulting GmbH und in insolvenzrechtlichen Fragen mit der Römermann Insolvenzverwalter Rechtsanwaltsgesellschaft mbH zusammen. Zu den Mandanten der Römermann Rechtsanwälte AG zählen sowohl regionale als auch nationale Unternehmen aus den Bereichen Dienstleistung, Handel und Industrie sowie die öffentliche Hand. Von den Standorten in Hamburg, Hannover, Berlin, Frankfurt am Main, Erfurt und Mannheim aus ist die Kanzlei auch international für ihre Mandanten aktiv.

www.roemermann.com

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Über Gansel Rechtsanwälte

Gansel Rechtsanwälte zählt mit über 300 Mitarbeitern und mehr als 15 Jahren Erfahrung in zivilrechtlichen Großschadensfällen zu den führenden Verbraucherschutzkanzleien und Legal-Tech-Unternehmen in Deutschland. Ein Schwerpunkt der Tätigkeiten liegt auf dem Abgasskandal sowie dem Bank-, Versicherungs-, Arbeits- und Verkehrsrecht. Die Kanzlei betreut allein im Abgasskandal mehr als 30.000 Mandate und trägt mit über 7.000 Urteilen und Vergleichen maßgeblich zur Rechtsprechung in Deutschland bei. Im Bankrecht gilt Gansel Rechtsanwälte als Wegbereiter des Widerrufsjokers und hat in den letzten Jahren mehr als 35.000 Immobilienfinanzierungen geprüft, wodurch über 100 Millionen Euro an Ersparnissen für die Mandanten realisiert wurden.

www.gansel-rechtsanwaelte.de

Videos from the online workshop on digital health applications organized by the Federal Association of the Pharmaceutical Industry e.V. (Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V.) - presented by Prof. Dr. Dr. Christian Dierks

TEIL 1

Die Zielsetzung des Gesetzgebers und die Chancen für die Unternehme

TEIL 2

Wie wir eine App zur digitalen Gesundheitsanwendung?

TEIL  3

Praktische Durchführung des Antragsverfahrens

The digital application for the registration of corona patients was not included in the legislative package for the protection of the population after all.

Would it be permissible under data protection law?

Christian Dierks answers the question. You can read the article here, on e-health.com.de. (German)

Localization systems, emergency call or fall detection systems, but also shutdown systems for household appliances or digital aids to remind people to take food and drink are Ambient Assisted Living technologies. Ambient Assisted Living technologies, in short AAL, have a nursing benefit by enabling people in need of care to lead independent lives and at the same time relieving the burden on nursing staff.

The expert report shows how the legal regulations in the German Social Security Code (SGB V and XI) can be adapted to integrate digital assistance systems as care aids into standard care.

During the last few weeks, the report got very popular in online media (and also in offline media).

Here are some of them:

The report was prepared by Christian DierksSebastian Retter, and Julia Pirk, on behalf of the Federation of German Consumer Organisations.

It is available to read and download here (German).

In the recently published blog on the e-health-com online portal, Christian Dierks responds to the question: Which legal requirements should actually be observed for research with patient data in cross-border clinical research projects?

The blog post with the complete answer is available here (German).

The German data protection patchwork creates unnecessary barriers for health research. Germany therefore has a disadvantage compared to other EU countries that we can and should overcome. - Guest article form Christian Dierks was published in the Handelsblatt Inside Digital Health newsletter.

The article is available here (German).

On 14th of November, 2019, the 1st National Digital Health Symposium was held in the Fraunhofer Heinrich Hertz Institute Berlin. Digitalization is a great opportunity for more patient benefit through better information and research, but also more efficient processes for the learning healthcare system - this is the balance of the representatives of research and science, service providers, statutory and private payers, start-ups and industry associations as well as politicians and patient organizations.

In this event, Prof. Dr. Dr. Dierks expressed his expectations for the GVG working group on digitization and eHealth.
The full article is available here (German).

The use of artificial intelligence (AI) in healthcare brings one thing above all: a plus in quality.

Christian Dierks explains in Berlin’s Tagesspiegel why AI and doctor need to work hand in hand – and why the citizen or patient should not be afraid but step up to his new role to benefit from this innovation.

Learn more here in the Berlin Tagesspiegel.